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in der Pfarrei
St. Martin zu Düsseldorf – Bilk |
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Vor etwas mehr als 100 Jahren bildete sich in unserer Gemeinde eine Gruppe Frauen, die sich caritativ betätigten. Damals, in der Zeit der Industrialisierung war die Armut sehr groß durch die Erwerbslosigkeit und das soziale Netz bei weitem nicht so ausgebaut wie heue. Die Bedürftigen wurden unterstützt durch
Lebensmittel, Wäsche, Kohle, Kartoffeln (Einkellerungskartoffeln im Winter) und wenn nötig, auch mit finanzieller Hilfe. |
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Das ist die Aufgabe der Helfer und Helferinnen der Elisabeth – Konferenz, Hilfebedürftigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Da ist mal ein Behördegang zu erledigen, oder mal einzukaufen oder jemanden zum Arzt zu begleiten. Seit einigen Jahren sind auch Herren in der Elisabeth – Konferenz als Mitarbeiter. Um besser an alte Menschen heranzukommen, entstand der Gedanke der Geburtstagsbesuche. Dies ist heute die umfangsreichste Tätigkeit der Elisabeth – Konferenz. Zum 70. Geburtstag überbringen wir einen Gruß des Pastors und der Gemeinde mir einem kleinen Präsent. Ab 75. Lebensjahr kommt dann dieser Gruß jedes Jahr ins Haus. |
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Diese Geburtstagsbesuche werden sehr dankbar angenommen. Man freut sich über ein Gespräch und wenn das Geburtstagskind keine Angehörigen mehr hat (und das ist im hohen Alter sehr oft der Fall) und man ein wenig Zeit für den alten Menschen hat, dann ist die Freude sehr groß. Auch die Bewohner unserer Altenheime St. Martinstift und St. Hubertusstift werden zu ihren Geburtstag besucht. Einmal im Monat treffen sich die Mitarbeiter zu einem Erfahrungsaustausch und zum Verteilen der Geburtstagsgrüße für den jeweiligen Monat. Zum Fest der Hl. Elisabeth am 19. November des Jahres erhalten die zu Betreuenden ein kleines Zusatzgeschenk, ebenso zu Weihnachten. Die Kosten unserer Tätigkeit bestreiten wir zum größten Teil aus den Caritas – Haussammlungen, die im Sommer und im Advent stattfinden. Sie sind deshalb sehr wichtig. Da uns aber immer Sammlerinnen und Sammler fehlen, werden leider nicht alle Strassen besucht. Deshalb liegen zu den Sammelzeiten in der Kirche Überweisungsformulare aus (Spendenquittungen können ausgestellt werden). |
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Zum Schluss sei noch gesagt, das der Name „Elisabeth“ – Konferenz von den Gründerinnen gewählt wurde, weil diese große Heilige ein echtes Vorbild christlicher Nächstenliebe war. |