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Die Weihe |
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Aus dem Kreis der Jünger hat Jesus zwölf ausgewählt, die in seinem Namen besondere Aufgaben ausführten. Sie verkündeten die frohe Botschaft, tauften, riefen zur Umkehr auf und vergaben Schuld. Sie legten den Christen die Hände auf, damit diese die Kraft des Heiligen Geistes empfingen. Vor allem leiteten sie die Gemeinden und leierten mit den Gläubigen zusammen das „Herrenmahl", so wie es Jesus aufgetragen hatte. Das Amt der Apostel und ihrer Helfer wurde all die Jahrhunderte durch Handauflegung und Gebet weitergegeben. Es gibt drei Stufen des Weihesakraments. Bis heute empfangen Diakone, Priester und Bischöfe das Sakrament durch Handauflegung und Gebet ihres Bischofs oder mehrerer Bischöfe. Der Bischof ist Leiter der Diözese, der Priester sein verantwortlicher Mitarbeiter. |
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Der Diakon (Diener) hilft vor allem im Dienst an den Notleidenden und bei der Liturgie. Neben Aufgaben im Gottesdienst kann er das Sakrament der Taufe spenden, bei der Trauung assistieren und beerdigen. Die so genannten „niederen Weihen", wie zum Beispiel das Subdiakonat, sind bei der Neuordnung der Ämter nach dem 2. Vatikanischen Konzil entfallen. Das Sakrament der Weihe wird relativ selten in Ortskirchen gespendet, sondern überwiegend in Bischofs- oder Klosterkirchen. | ||