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Pfarrverband Bilk-Friedrichstadt
der Katholischen Pfarrgemeinden St. Antonius, St. Martin, St. Peter |
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Bilk liegt südlich und südöstlich des Stadtzentrums (Altstadt) von Düsseldorf und ist schon 799 als „Villa Bilici“ erwähnt. Man vermutet ein Königsgut mit Kirche. Schon 1019 ist Alt - St. Martin als Pfarrkirche genannt. Sie war der Kern des Ganzen. Heute liegt die alte Kirche nicht mehr im Pfarrverband. 1384 wurde Bilk in die Stadt Düsseldorf einbezogen, behielt aber bis zum 19. Jh. seinen dörflichen Charakter. Um ins Zentrum zu kommen, musste man damals den „gefährlichen Bilker Busch“ durchqueren. |
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St. Antonius - Hauptportal |
St. Martin - Südwest Portal |
St. Peter - Nordost Portal |
| St. Antonius | St. Martin | St. Peter |
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Bei der Schleifung der Befestigung Düsseldorfs wurde der Wall am heutigen Fürstenwall niedergelegt und der Ausbau der Friedrichstadt in Angriff genommen. Der Stadtteil wurde zu Ehren des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV benannt. Die Friedrichstadt liegt-, südlich der Karlstadt und war bis dahin ein weithin versumpftes Terrain. U.A. durch die Anlagen des „Schwanenspiegel“ und des „Kaiserteich" wurde das Gelände trockengelegt. Heute hat der Pfarrverband drei große Kirchengebäude: |
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St. Antonius, Friedrichstadt - Fürstenplatz
Die dreischiffige Pfeilerbasilika entstand 1906-09. Nach dem Krieg wurde sie ausgebessert und neu gestaltet und zeigt eine gute Planung in neoromanischen Stil. Alle drei Kirchen bergen besondere Kunstwerke, z.B. St. Martin einen Kruzufixus von 1150, St. Peter die originale Ausstattung mit dem Baldachin-Hochaltar und St. Antonius Kapitelle mit thematischen Szenen. |
St. Antonius |
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St. Martin, Bilk - Bilker Allee / Ecke Neusser Str.
Das Gebäude wurde 1951/52 auf dem Platz der 1893/95 gebauten "neuen Martinskirche" errichtet, die 1945 fast völlig zerstört worden war. Hier stand vorher die Lorettokapelle, seit 1686 Wallfahrtskirche und sei 1812 Pfarrkirche. Wir befinden uns auf- dem Platz der Nachfolgekirchen des alten Bilk. Heute ist wiederum ein Veränderungsbau im Gange. |
St. Martin |
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St. Peter, Friedrichstadt - Kirchplatz
1895-98 entstand die neugotische Hallenkirche, die im Kriege erhebliche Beschädigungen erlitt. 1968 war die Wiederherstellung vollendet. Nach der kürzlichen Neugestaltung des Kirchplatzes kommt die aufstrebende Neugotik wunderbar zur Geltung. |
St. Peter |
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Die Kirchen sind von der Altstadt Düsseldorfs gut zu erreichen. Per pedes sollte man die nach Süden verlaufenden Strassen gehen oder am Rhein entlang Richtung Landtag, Stadttor rheinaufwärts spazieren. Nach dem Stadttor links halten!
Vom Hauptbahnhof fährt die Linie 708 zu allen drei Kirchen.
Haltestellen: Helmholtzstr. für St. Antonius, Bilk S-Bahnhof / Friedrichstr. für St. Peter und Bilker Kirche für St. Martin.
Quellen: Du Mont Kunstreiseführer Düsseldorf, Kirchenführer |